Was ist BIOKART?
Das Datenbankprogramm ist eine Filemaker Runtime Version. Das garantiert mächtige Datenbankfunktionen, von der unlimitierten Größe der Datenbanken und Felder bis zu allen Abfrage- und Reportfunktionen, wie man sie aus dem Programm Filemaker gewohnt ist. Die Datenbankstruktur kann dabei beliebig für jeden Zweck geändert werden, also für die Kartierung von Fledermäusen, Orchideen, Heuschrecken oder Flechten, für taxonomische oder museale Zwecke. Die Datenbankfelder werden für jeden Zweck perfekt auf Wunsch erstellt; keiner muss Kompromisse mit einer vorgegebenen Datenstruktur eingehen. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil dieses Systems ist, dass bestehende Altdaten aus allen gängigen Datenbankprogrammen (dBase, Access, Excel) übernommen werden können. Das Layout der Bildschirmeingabemaske kann beliebig gestaltet werden (mit Vereinslogos o.ä.). im Gegensatz zu allen bestehenden Programmen sind spätere Zusätze, Veränderungen, weitere Karten möglich. Das Programm erlaubt ferner den Ausdruck von vorgefertigten Listen, Reports oder Sammeletiketten.
Als Schnittstelle zum
Kartenfenster dienen Felder für die Angabe von geografischen Koordinaten und
Messtischblattnummern. Wird der Button „Karten“ geklickt, öffnet sich ein 
Beispiel der Bildschirmoberfläche einer Abwendung zur Kartierung der Moose Deutschlands.
Kartenfenster, in dem die Daten der aufgerufenen Datensätze dargestellt werden, wahlweise als Punktverbreitungskarte, als TK-Raster oder TK-Quadrantenraster.
Im Kartenfenster können wiederum beliebige Karten eingebunden werden, von einer Weltkarte zu einer Europa oder Deutschlandkarte, von einem Bundesland bis zur Karte eines Naturparks oder Naturschutzgebietes.
Die offene Struktur dieser Lösung erlaubt z.B. die Erstellung einer Anwendung zur Kartierung der Schmetterlinge Costa Ricas mit einer spanischen Bedieneroberfläche, spanischen Datenfeldern und einer Karte Costa Ricas. Oder eine Anwendung zur Kartierung der Flechten Schwedens in Schwedisch. Oder die Erfassung der Brutvögel in einem französischem Regionalpark.
Die Bedienung von BIOKART ist extrem einfach und praktisch ohne Anleitung möglich. Auch das unterscheidet diese Softwarelösung von manchen kommerziellen Programmen, welche Schulungsstunden in den Preis einbeziehen, weil man ohne Einweisung mit dem Programm nicht klar kommt. BIOKART kann von jedem Laien genutzt werden.
Beispiel
einer Punktkartenausgabe. Bei einem Mausklick auf einen Punkt
öffnet sich ein Fenster, in dem die diesem Punkt zugrunde lie- genden
Fundortdaten angegeben werden. Beispiel einer Rasterverbreitungskarte mit
Messtischblattquadranten Was kostet BIOKART ? Für BIOKART sind keine teuren
Einzellizenzen fällig. Es wird lediglich die einmalige Einrichtung des
Programmes für einen bestimmten Zweck berechnet. Eine Standardlösung (Datenbank
nach Wunsch mit Deutschlandkarte) ist schon für 500 Euro zu haben. Der Preis hängt etwas von dem Verfügbarkeit
einer georeferenzierten Karte ab sowie den Wünschen für die Erstellung von Reports, Listen und Etiketten. Anschließend darf diese Anwendung beliebig
kopiert und frei weitergegeben werden. Das dient dem Prinzip der freien
Verfügbarkeit der für wissenschaftliche Zwecke benötigten Software. Damit kostet die Nutzung durch zahllose
Anwender von BIOKART weniger als eine
Einzelplatzlizenz manch eines kommerziellen Programmes oder GIS-Programmes. Für bestimmte Zwecke gibt es
vorgefertigte Lösungen zu einem Einzelpreis von 50.—Euro: Florkart/M dient der Kartierung
von Moosen in Deutschland. Das Programm kommt mit einer fertigen Eingabeliste
aller deutschen Moosarten, die mit Rote-Liste-Werten der Bundesrepublik als
auch aller Bundesländer verknüpft sind. Die Kartenausgabe erfolgt punktgenau
über geogr. Koordinaten, nach Messtischblättern oder Messtischbblattquadranten
auf einer Deutschlandkarte (farbige Höhenschichtenkarte mit Flüssen und
Landesgrenzen). Die Karte kann gezoomt werden, falls man bestimmte Teilgebiete
(z.B. Bayern) darstellen möchte Florkart/F ist dasselbe für die
Flechten Deutschlands. Florkart/B ist identisch, hat
aber keine vorgefertigten Auswahllisten von Arten sowie keine Rote-Liste-Werte.
